Free delivery!
Swipe to the left

„Es gibt nur einen Ort, wo mein Kind ruhig ist – vor dem Bildschirm! „Was kann ich tun?“

24/01/2019

My son is only happy when he’s looking at a screen

Generation Null oder Digital Natives oder wie auch immer Sie sie nennen wollen – die Eigenschaften und Verhaltensweisen sind immer die Gleichen: hochtechnologisch, Tablets oder Smartphones stets in der Hand und Computer bei Bedarf. Eltern stellen sich immer häufiger eine einzige Frage: Was können wir tun, um unsere Kinder von dem Bildschirm-"Käfig" loszueisen?

Wir haben in diesem Artikel bereits darüber gesprochen, dass der Umgang mit Technologie in kleinen Dosen und auf erzieherisch sinnvolle Art durchaus hilfreich für die Entwicklung einiger kognitiver Funktionen von Kindern sein kann. Wie viele moderne Eltern wissen, birgt Technologie für im digitalen Zeitalter geborene Kinder keinerlei Geheimnisse mehr. Ob es um ein Videospiel, eine interaktive Applikation oder schlicht und ergreifend um einen Zeitvertreib geht, hat man immer mal wieder das Gefühl, dass der Bildschirm unsere Kinder regelrecht kidnappt und sie der Welt entzieht.

„Ich habe alles versucht, aber mein Sohn sitzt nur vor dem Bildschirm mal still!“ Wie oft haben Sie diesen Satz schon gehört (oder selbst ausgesprochen)? Was können Eltern tun, um eine übermäßige Nutzung dieser technologischen Instrumente zu vermeiden, ohne ein riesiges Geschrei und Weinen auszulösen?

Liebe Eltern, nur keine Angst! Wie wir bereits eingangs gesagt haben, kann Technolgie bei moderater Nutzung durchaus ein Verbündeter des Wachstums Ihrer Kinder sein!

Wir möchten nun versuchen, Ihnen einige einfache Tipps zu geben, um die Bildschirmzeit Ihrer Kinder etwas einzuschränken:

  1. Stellen Sie mit Ihren Kindern Regeln auf: Machen Sie Ihnen klar, dass Bildschirmzeit grundsätzlich nicht verboten ist, dass es sie gibt, aber mit Einschränkungen. Versuchen Sie Ihren Kindern zu zeigen, dass es wichtig ist, die Nutzung von Technologie mit anderen Aktivitäten abzuwechseln. Bestimmen Sie folglich einen täglichen Zeitrahmen. Seien Sie dabei jedoch nicht zu hart. Flexibilität wird insbesondere in der Anfangszeit immer gerne gesehen.
  2. Nachdem die Höchstzeit festgesetzt wurde, empfehlen Sie Ihrem Kind alternative Aktivitäten: Tatsächlich ist es wichtig, dem Kind andere Aktivitäten anzubieten, die es anregend findet, wie Spiele oder Aktivitäten mit Freunden. Das wird Ihnen helfen, es leichter abzulenken und vom Bildschirm wegzulotsen.
  3. Belohnen Sie Ihr Kind in Abhängigkeit vom erreichten Ziel: Kinder lieben es zu spielen und Herausforderungen zu meistern. Denken Sie sich ein System aus, um es zu loben und bei der nächsten Herausforderung werden es sich noch mehr Mühe geben, sie zu meistern. Versuchen Sie immer präsent zu sein und seine "Leidenschaft" für den Bildschirm mit ihm zu teilen. Diese Art von Tätigkeit zu teilen, verleiht Ihnen nicht nur die Möglichkeit, Ihre Beziehung zu festigen, sondern auch zu verstehen, warum ihre Kind Zeit vor elektronischen Geräten verbringt.
  4. Gehen Sie immer mit gutem Beispiel voran: Bedenken Sie immer, dass Kinder durch Nachahmung lernen. Sitzen Sie selbst nicht zu viel vor Bildschirmen und vermeiden Sie die Nutzung von PCs und Tablets bei Tisch. Vermitteln Sie Ihren Kindern vielmehr die Lust, jede Menge Aktivitäten zu unternehmen, ohne sich hinter einem Bildschirm isolieren zu müssen.

Letztlich denken Sie daran, dass es wie bei allem auch hier wichtig ist, den richtigen Kompromiss zu finden. Übermäßig genutzte Technologie kann zweifellos bei Eltern die Alarmglocken läuten lassen, aber wenn Sie Ihrem Kind beibringen, Technologie als banalen Zeitvertreib zu sehen, der jedoch auf kontrollierte Art und Weise genutzt werden kann, wird in Zukunft alles bestimmt leichter werden.

Verstecken Sie sich nicht hinter dem gehobenen Zeigefinder: Die digitale Welt gehört zu unserem Alltag wie zu dem unserer Kinder. Wir alle sollten uns bemühen, sie nicht zu verteufeln, sondern vielmehr bewusst zu nutzen!